Sagenumwoben ist unsere Übergossene Alm. Von Sennerinnen und Sennern, göttlichen Interventionen bis hin zu Genuss und Luxus – in Dienten, am Fuße des Hochkönigs, gibt es allerhand zu entdecken. Nicht nur bei uns im Haus. Sagenhaft schön und geschichtlich spannend lassen zahlreiche Wander- und Sagenwege den eigenen Geist in eine neue Welt eintauchen. Um euch ein bisschen Einblick zu geben, haben wir nun eine besondere Tour für euch im Angebot, die sich in allen Belangen lohnt. 

Zugegeben, dieser Tourentipp klingt ein bisschen unheimlich. Die Teufelslöcher. Macht aber doch gleich auch ein bisschen neugierig, oder? Die Tour ist auf jeden Fall etwas anspruchsvoller – schwindelfrei und trittsicher sollte man schon sein – aber dafür wird man mit atemberaubenden Ausblicken und einem einmaligen Erlebnis belohnt.Jetzt und in den kommenden Wochen ist die beste Zeit, die mit 2.793 Metern höchste Stelle zu erklimmen. Der Schnee schmilzt und die frische Luft ist äußerst angenehm, auch bei bald sommerlichen Temperaturen im Tal. Aber von Anfang an. Wir treffen uns also am Talschluss in Hinterthal, entweder per Wanderbus oder am Parkplatz beim Pirchl.

Festes Schuhwerk fest schnüren, Trinkflasche, Sonnencreme und Sonnenbrille in den Rucksack packen und auch die Kletterhandschuhe für das Drahtseil nicht vergessen, sonst tut’s später weh!

Wir starten unsere etwa fünfstündige Tour mit dem Weg zur Bertgenhütte und weiter bis zur Einstiegsstelle des gut gesicherten Klettersteigs. Und dann sehen wir sie auch schon, dieTeufelslöcher! Zu deren Entstehung gibt es eine schöne Sage: Einst sollen die Sennerinnen und Senner am Fuße des Hochkönigs so doll gefeiert haben, dass sie einen armen alten Mann im grauen Pilgermantel unbarmherzig davonschickten. Schon am nächsten Morgen war der Berg in eine undurchdringliche schwarze Wolkendecke gehüllt, Blitze zuckten und die Donnerschläge waren furchtbar. Über der Alm ergoss sich eine enorme Wasserflut – und gefror zu ewigem Gletschereis. Und Teufel fuhren kreischend durch die Löcher im Fels.

Nun heißt es also allen Mut zusammennehmen und eines dieser faszinierenden Naturmonumente zu durchqueren. Auf der anderen Seite wartet schon der Gletscher „Übergossene Alm“, den Namen habt ihr vielleicht auch in einem anderen Zusammenhang schon einmal gehört! 😉 Weiter geht es über einen mit Stahlseilen versicherten Kamin bis hinauf zum Gipfel und über den gleichen Weg zurück ins Tal.

Wer noch mehr über die Welt der Sagen erfahren möchte, der kommt uns am besten einfach in der Übergossenen Alm besuchen. Aber keine Sorge, da geht es heute ganz gesittet und fröhlich zu, von den Teufelslöchern erzählt man sich mittlerweile mit Begeisterung für diese Besonderheit der Natur.

Fotocredit: Wikipedia

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