Ach, wie schön ist doch das Murmeltierleben. Wenn es kalt ist, einmurmeln und Ende Januar, Anfang Februar seinem Instinkt vertrauend einmal ganz vorsichtig mit einem Auge blinzelnd nach draußen schauen, ob das Schlimmste bereits überstanden ist. Doch wer jetzt denkt, die kleinen Alpenbewohner führen ein ruhiges Leben, der liegt falsch. Die pelzigen Nagetiere haben Pfiff! Und das im wahrsten Sinne des Wortes. 

Wenn es von hoch oben aus den Bergen pfeift, ist der Frühling zurück! Auf der Übergossenen Alm haben wir sozusagen einen Logenplatz bei diesem fröhlichen Konzert. Die ruhige Alleinlage unseres Hotels erlaubt uns, direkt in und mit der Natur den Jahreszeitenwechsel zu begehen. Wenn Sie frühmorgens aus dem Fenster der Übergossenen Alm auf das atemberaubende Bergpanorama blicken, können Sie vielleicht das ein oder andere Murmeltier in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Denn Murmeltiere stecken ihre Nasen nur am frühen Morgen und am späten Nachmittag aus dem Bau. Den Rest des Tages verbringen sie in der kühlen Erde.

Murmeltiere haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, aber Menschen sind ihnen dann doch nicht ganz geheuer. Es ist also umso wichtiger die Heimat der kleinen Alpenbewohner zu schützen und mit Bedacht zu nutzen. Im Sinne einer guten Nachbarschaft verraten wir Ihnen ein bisschen etwas über die pelzigen Tiere und auf was Sie beim Wandern oder Biken achten können.

Das Murmeltier, Mankei, Murmandl, Murmele

Man hört sie, bevor man sie sieht. Die niedlichen Murmeltiere erfüllen wirklich jedes Klischee eines putzigen Kuscheltiers. Die Laute, die sich anhören wie Pfiffe, dienen der Verständigung und natürlich auch als Alarm bei Gefahr. Nicht nur jeder Pfiff bedeutet etwas Anderes, sondern es kommt auch sprichwörtlich darauf an, wer den Ton angibt. Dieses System scheint zu funktionieren, denn Murmeltiere gibt es in den Alpen nachweislich schon seit der Eiszeit vor 2,5 Millionen Jahren, genauso wie den Gletscher der Übergossenen Alm. Das liegt vielleicht auch daran, dass das „Mankei“ kein Fan von hohen Temperaturen ist. Es verfügt nur über wenige Schweißdrüsen und verbringt selbst warme Sommerstunden am Berg lieber in seinem kühlen Bau. Die flinken Nager werden 30-60 cm groß, hinzu kommt der 10-25 cm lange Schwanz. Sie erreichen ein Alter von bis zu 15 Jahren. Markant sind die langen, gelb gefärbten und überaus kräftigen Nagezähne und die starken Backenzähne, die übrigens ein ganzes Leben lang nachwachsen.

Eine große Familie 

Das Schönste an einer Familie ist, dass man nie alleine ist. Murmeltiere sind äußerst gesellig - zumindest innerhalb der eigenen Familiengruppe, die von einem erwachsenen Paar angeführt wird. Alle leben gemeinsam in einem Bau, wo es dann aber auch schon mal ziemlich voll werden kann, weil jedes Jahr neue Geschwister dazukommen. Manche Familien haben bis zu 20 Mitglieder. Jede Familiengruppe hat ihr eigenes, durchschnittlich 2,5 Hektar großes Gebiet im Salzburger Land, das mit für den Menschen nicht riechbaren Markierungen versehen wird. Außerdem schreitet der Familienchef regelmäßig die Grenzen ab und signalisiert durch Auf- und Abschlagen seines Schwanzes, wer hier das Sagen hat. Treffen sich Familienmitglieder wird liebkost und gerauft. Zur Begrüßung legen die niedlichen Alpennager die Köpfe zusammen und reiben ganz innig die Nasen aneinander. Das ausgeprägte Sozialverhalten der Nager lässt ebenfalls das Äußere nicht außer Acht, daher schätzen die Murmeltiere besonders die gründliche und gegenseitige Fellpflege.

Energiesparmodus Winterschlaf

Jetzt raten Sie doch einfach mal, wie lange der Winterschlaf eines Murmeltiers dauert? Drei Monate oder runden wir doch auf vier Monate auf? Weit gefehlt, der Energiesparmodus dauert zwischen sechs und neun Monaten! Ganz schön lange. In dieser Zeit sinkt die Körpertemperatur von 27 °C auf 5-7 °C. Mit zwei Atemzügen und einem Herzschlag von 20 statt 200 pro Minute ist es möglich, die die Zeit vom Herbst bis zum Frühjahr durchzuhalten. Jetzt wird auch Diät gehalten und die Tiere zehren von den angefressenen Fettreserven. Im Frühling und Sommer stehen auf ihrem Speiseplan bis zu 20 Kilo saftige Gräser und Kräuter der Almwiesen pro Tag. Bei uns auf der Übergossenen Alm ist der Alpenklee oder der nährstoffreiche Bergwegerich ein ganz besonderer Leckerbissen für die „Murmelen“. 

Natürliche Essenzen aus den Alpen

Die Volksmedizin hat die entzündungs- und schmerzhemmende Wirkung von Murmeltierfett erkannt und genutzt. Dieses enthält tatsächlich wirksame Corticosteroide. Ein erwachsenes Murmeltier liefert übrigens rund einen Liter Öl. Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Tierliebe schauen wir uns die putzigen Tiere aber lieber an und verwenden bei unseren Massage- und Beautyanwendungen vegane Produkte der Produktlinie Balance Alpine 1000+. Es werden ausschließlich auf über 1.000 m Seehöhe ökologisch gepflanzte, gepflegte und geerntete Heilkräuter der Alpen verarbeitet. Kein Wunder also, dass Murmeltiere so flink und schön anzusehen sind. Immerhin verputzen Sie große Mengen dieser Kräuter täglich im Sommer.

Wanderhotel Übergossene Alm

Egal ob Sie ambitioniert Gipfel erklimmen oder doch lieber genüsslich durch die Natur wandern, auf über 340 km Wanderwegen findet jeder seine perfekte Tour. Immerhin gehört der Hochkönig zu den beliebtesten Wanderregionen im Salzburger Land. Am besten beobachten Sie die Murmeltiere und die herrliche Aussicht von einem der „Palfen“ auf dem Weg zur Stegmoosalm. Ein „Palfen“ ist übrigens ein markanter Felsbrocken im alpinen Gebirge. Dort wohnen die kleinen Alpennager nämlich am liebsten. Saubere Bergluft, hoch aufragende Felsen, idyllische Almen, frische Wiesen und sagenhafte Ausblicke in die Bergwelt – das alles ist Balsam für die Seele und Nachhaltigkeit pur. Entdecken Sie unseren Alm-Wanderservice und vielleicht auch das ein oder andere Murmeltier!

 

Verhaltensregeln beim Wandern oder Biken

Was Sie in der Natur beachten sollten

  • Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Ihre Abfälle mit ins Tal dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten.
  • Fragile Pflanzen wie die Alpenrose, der Enzian oder natürlich das Edelweiß trotzen dem ruppigen Bergwetter mit seinen kräftigen Winden, der starken Sonneneinstrahlung und eisiger Kälte samt meterhohem Schnee im Winter. Doch so schön und beeindruckend sie sind, so gefährdet sind sie auch. Deshalb ist es streng verboten, seltene Pflanzen zu pflücken.
  • Vorsicht auf Almweiden. Kühe sind eigentlich friedfertig aber mit Jungtieren können sie doch etwas ungemütlich werden. Also Abstand halten und Almgatter schließen.
  • Gegenseitige Rücksichtnahme, nicht nur auf schmalen Wegen. Für Biker gilt, dass Wanderer prinzipiell Vorrang haben. Aber abseits aller Regeln: miteinander sprechen ist noch immer die beste Lösung, um Konflikte zu vermeiden.

Unter Bergsteigern und Kletterern genießt er einen legendären Ruf. Die abwechslungsreichen Aufstiege und Routen bis in die höchsten Schwierigkeitsstufen machen den Hochkönig zu einer „Pilgerstätte“ für Kletter- und Bergsportbegeisterte.

In der Region Hochkönig erwartet Urlauber eine unglaubliche Bergwelt zum Kraft tanken und gleichzeitig eine innovative Ferienregion voll Action und Abenteuer für Groß und Klein. „Der Gipfel der Gefühle“ heißt es in der Werbung der Region Hochkönig. Treffender kann das erlebnisreiche Gebiet nicht charakterisiert werden.

Nicht nur, dass sich Wanderer am Hochkönig in einer der schönsten Wanderregionen Österreichs befinden – nein, sie wandern rund um Maria Alm, Dienten und Mühlbach in einer mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichneten Region. Dieses Gütesiegel garantiert verlässliche Wanderqualität. Die Region gilt mit über 340 Kilometern Wanderwegen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade als die Exzellenz unter den Bergen des Salzburger Landes.

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