Vom Bauernherbst und Salzburger Traditionen

Während die Bauernherbstfeste in der Region Hochkönig bereits Anfang September beginnen, wird in Dienten erst am 30. September das Ende eines herrlichen Almsommers zelebriert. Zu den Klängen der heimischen Musikkapelle wird dann zwischen staunenden BesucherInnen das prächtig geschmückte Almvieh von den Bauern in den warmen, gemütlichen Stall geführt. Davor und danach feiert man das österreichische Erntedankfest mit deftigen Salzburger Schmankerln, Bauernmärkten und einem tollen Rahmenprogramm für die ganze Familie. Doch nicht nur im Dorf, auch im Übergossene Alm Resort wird der Herbstbeginn gebührend mit verschiedenen Highlights eingeleitet.

 

Traditionelle Feste, Umzüge, regionales Brauchtum, Musik und Kulinarik – seit 1995 wird der Erntedank im Land Salzburg im „Altweibersommer“ (Spätsommer) groß gefeiert. In der Region Hochkönig stehen dann vor allem Brotbacken, Kas´n, Schnapsbrennen, Sternwanderungen, Bauernmärkte, Wildwochen, Tracht und „Hoagaschtn“ am Programm. Letzterer ist ein echte Pinzgauer Dialekt-Ausdruck und bedeutet, dass man sich an einem schönen Platzerl zum „Ratschen“ (Plaudern), Essen, Trinken, Singen und Musizieren trifft. Ein solcher Ort ist zum Beispiel das Übergossene Alm Resort, denn auch hier setzt man viel Wert auf herbstliche Bräuche und sagenhafte Unterhaltung. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar, denn in der wöchentlichen Sagenstunde werden kleinen und großen Gästen alte Geschichten rund um die Alm und das Salzburger Land erzählt. Denn eines ist gewiss – an Mythen und Legenden mangelt es dem geschichtsträchtigen Bundesland nicht! Beim gemeinsamen Brotbacken mit Küchenexpertin Martina kommt gemütliche Stimmung auf, bevor die unwiderstehlichen Düfte von Gewürzen und Hefe in der Nase kitzeln und die Vorfreude auf den erster „Koster“ schüren. Ein weiteres unumgängliches Erlebnis im Rahmen des Bauernherbstes sind die farbenfrohen und wunderschönen Almabtriebe – ein bewegendes Erlebnis für Mensch und Tier.

 

Ein erfolgreicher Sommer geht zu Ende

Man kann sie weder überhören, noch übersehen – die Tiere der Alm wandern zusammen mit den Sennern und Bauern zurück ins Tal und somit nach Hause in den heimeligen Stall. Dort verbringen sie den Winter, bis es im nächsten Frühsommer wieder auf die grünen Bergwiesen geht. Ausgestattet mit großen Glocken und buntem Trageschmuck bieten die Herden einen unvergesslichen Anblick. Kunstvoll gefertigte Masken und prachtvoller, handgesteckter Blumenschmuck zeugen von einem unfallfreien Almsommer ohne Verluste von wertvollen Kühen, Ziegen oder anderem Almvieh. Mehrere Stunden wandern Mensch und Tier Seite an Seite vom Berg ins Dorf, wo das Fest bereits in vollem Gange ist und die Besucher schon gespannt auf die ersten Rufe der Bauern sowie auf das erste Läuten und das Muhen der Kühe, Wiehern oder Meckern warten, bevor die Herde um die Ecke biegt. Doch nicht nur für begeisterte Zuschauer ist die Zeremonie etwas ganz Besonderes, auch die Bauern sind froh um diesen positiven Abschluss des Sommers. Die Gäste, welche mit ihren strahlenden Augen und Ausrufen der Verwunderung ihre Wertschätzung für das anspruchsvolle Almleben zeigen, bestätigen den hohen Wert der beliebten Tradition. Denn kaum sind die letzten Kühe vorbei, fragen kleine und auch große Besucher bereits wieder nach dem nächsten Fest.

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Geschrieben von Sartori & Thaler marketing services