Nationalpark Hohe Tauern
Wunderbare Tier- und Pflanzenwelt
Vorhandenes erhalten und nachhaltig schützen, so lautet der Grundgedanke im Nationalpark Hohe Tauern. In diesem Schutzgebiet wird Ursprüngliches gepflegt, Neues erforscht und Unberührtes bewahrt.
Wichtige Fakten
Mit einer Gesamtfläche von 1.856km² ist der Nationalpark Hohe Tauern der grüßte Nationalpark in ganz Österreich. Er überstreckt sich über die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol und umfasst weite Teile des zentralalpinen Hauptkamms. 266 Berggipfel sind höher als 3.000m, 551 Seen verteilen sich im Nationalpark. Etwa 250 Gletscher säumen die Bergwelt, der längste davon ist die Pasterze der Großglocknergruppe.
Flora und Fauna
Die Tier-und Pflanzenwelt im Nationalpark Hohe Tauern im Salzburgerland ist außergewöhnlich vielfältig, da durch die extremen Höhenunterschiede auch verschiedene Mikro-Klimazonen vorhanden sind. Bartgeier, Rauriser Junggeier und Steinadler kontrollieren die Lüfte. Die Urforelle ist seit wenigen Jahren wieder heimisch. Durch die Wälder streifen Rothirsche, Rehe und andere Wildtiere.
Forschung im Nationalpark
Seit Jahrzehnten werden im Nationalpark Hohe Tauern Lebensgemeinschaften, Naturprozesse und Veränderungsprozesse erforscht. Einer der zahlreichen Schwerpunkte in der Forschung ist die Auswirkung des Klimawandels, die Veränderung der Landschaft durch Aussterben, Zu- und Abwanderung der Tiere und der Pflanzenwelt sowie die Einflüsse des Menschen. Bartgeier und Urforelle wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich wieder angesiedelt. Das Wanderverhalten sowie die Lebensweise der Alpensteinböcke und Steinadler wurden unter anderem im Zuge ausführlichen Monitorings untersucht.
Seit 30 Jahren wird das größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum nachhaltig erforscht und geschützt. Gönnen Sie sich einen Wandertag im Nationalpark Hohe Tauern und steigen Sie ein in eine Welt voller Naturwunder. Lassen Sie die Erlebnisse am besten danach bei einem entspannenden Aufenthalt im Wellnessbereich der Übergossenen Alm ausklingen.